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Survival

Jeder interpretiert das Wort Survival und alle damit in Verbindung stehenden Aktivitäten anders. Der Begriff Survival ist dehnbar wie Gummi. Für den Einen ist es die größte Herausforderung seines Lebens, auf dem Klo sitzend zu merken, dass das Toilettenpapier gerade alle geworden ist. Für den andern ist es die größte Erfüllung, Regenwürmer fressend, nackt durch den Dschungel zu gehen. In beiden Fällen haben wir nichts Wesentliches gelernt! Unserer Meinung nach gibt es zwei Hauptkategorien, in die sich das Thema Survival unterteilen lässt. Da ist zum einen der klassische Notfall. Person X stürzt mit dem Flugzeug auf einer einsamen Insel ab, überlebt natürlich unverletzt, klaut der Stewardess den Tampon und entzündet damit ein Feuer. So oder ähnlich wird ein Notfall sehr medienwirksam in Szene gesetzt. Aber mal ehrlich, keiner wird sich bei einem Autounfall in den Straßengraben setzen, mit dem Feuerbohrer oder Magnesiumstein ein Lagerfeuer entzünden und das Wasser aus dem Straßengraben mit dem selbstgebauten mechanischen Filter entkeimen und trinkbar machen. Nein, wir hier in der Zivilisation nehmen unser Handy und rufen Hilfe herbei. Warum aber dann überhaupt sich noch mit diesem Thema beschäftigen? Ganz einfach; uns geht es darum, längst verlernte Instinkte zu wecken. Also zu handeln, ohne erst stundenlang darüber zu debattieren - genau wie beim Auto fahren, einfach die Kupplung treten und den nächsten Gang rein. Ziel soll es sein, verschiedene Handlungsweisen klar, systematisch und nachvollziehbar zu erklären. Wir wollen eine Survivalsituation bewusst erleben, um später ohne Anleitung in unserer zivilisierten Welt mit so wenig wie möglich Highendausrüstung auszukommen.

Den Blick für das wesentliche finden, "back to the roots" und sich nicht vom nachmittäglichen Unterhaltungswahnsinn bekannter TV-Sender einlullen lassen. Oder, was noch erstrebenswerter wäre, hinauszugehen in andere Länder, andere Landschaftsformen kennen zu lernen und zu versuchen, andere Kulturen begreifen zu wollen und vor allem, sich darauf auch einzulassen. Als Rucksackreisender hat man unendlich viele Möglichkeiten, Sinnvolles und Gutes zu tun. Andererseits bekommt man einen sehr interessanten Blickwinkel auf unsere gut behütet Wohlstandsoase Deutschland.

Seit 1997 hatten wir mehr als 500 Kursteilnehmen in unserem Heimatgebirge der Sächsischen Schweiz.

Viele unvergessliche Erlebnisse und Freundschaften sind daraus entstanden ... z.B. 2002 La Paz, Bolivien im Internetkaffee: Hinter uns reden zwei tiefsten sächsischen Slang, nach einigem Hin und Her erkennen wir uns wieder. Die beiden Zwickauer hatten 1998 einen Survivalkurs bei uns absolviert.

Teilnehmerbericht zum Survivalkurs lesen...

Leistungsbeschreibungen, Termine, Preise, Treffpunkte, Anforderungsprofile und Bildberichte finden Sie unter: www.aktivreiseteam.de