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2010: Bolivien

Fotos von links oben nach rechts unten:
Tiahuanaco, Sucre – Hauptstadt Boliviens, Rio Beni & Rurrenabaque, Ilka & Torsten im Rio Teceche

Reiseroute

Flug: Berlin – Madrid – Dallas – La Paz, Rurre, Alto Madidi: Camp Rio Teceche – Rio Yahuma – Bienencamp - Madidiquelle, Rio Quiquibey bis Bolson, Refugio Jaguarete, Rurre – La Paz – Rurre, La Paz – Sucre – La Paz

Alkoholverbot für Autofahrer 

Die Lufthansaflüge sind wegen des Schneesturms schon gestrichen. Unser Flug geht nach der vorherigen Enteisung mit zwei Stunden Verspätung doch noch von Berlin-Tegel. In Madrid ist kein Schneesturm, dafür aber der Atlantikflug gestrichen. Nach der Umbucherei fliegen wir doch erst wieder ins "J.R.-Ewing-Land" nach Texas. Die Umsteigerennerei in Dallas und Miami lässt uns ahnen, dass wir ohne Gepäck in La Paz landen. Unser Taxista in die Unterstadt meint, dass alles ruhig ist. Erst in der nächsten Woche soll es landesweite Straßenblockaden geben. Die Regierung hat den Alkoholgenuss am Steuer per Gesetzt verboten, zu viele Unfälle in der letzten Zeit. Außerdem darf nicht mehr nur am Steuer nicht getrunken werden, nein auch das Mitführen von 96%-igem Alkohol im Führerhaus von Bussen und LKWs wird unter Strafe gestellt. Zu allem Ärger für die Bolivianer wird das neue Gesetz auch kontrolliert. Klar, da muss gestreikt und blockiert werden? Bolivien wie es leibt und lebt, wir sind wieder mittendrin und vergessen sogar kurz das nicht angekommene Gepäck.

Früh morgens stehen wir wieder in El Alto vor dem Migrationsbeamten. Ohne Kontrolle irgendwelcher Art lässt der uns in den Sicherheitsbereich und mit all unseren Taschen und Rucksäcken auch wieder raus. Das Leben kann manchmal so unkompliziert sein. Wenige Stunden später erleben wir in Rurre unsere erste Graspistenlandung bei strömendem Regen. Bei einer Sichtweite von unter 50 Metern meint der Chefpilot die Piste zu sehen. Links unten. Der Copilot sieht die Piste ebenfalls. Rechts unten. "Rechts unten? Rechts unten ist der Fluss! ", schrei ich noch nach vorn. Zwei gegen eins, also links runter. Geschmeidig in den Schlamm, perfekt gelandet. Grotesk wirkt nur der Senior, der mit einem Schirm vom Terminal herüber gerannt kommt, um die Passagiere in den einstöckigen acht mal fünf Meter großen, schimmligen Flughafentower zu begleiten.

Wetter: Saunadampfwolkenluftfeuchtigkeit bei gefühlten 43 Grad

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