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Regenzeit und Hängemattendampfer

Wochenspiegel vom 07.12.2013, von Ellen Friedrich

Mit Ilka Sohr und Torsten Roder unterwegs in Elterlein, Brasilien und Bolivien

Schlappe 2,6 Kilogramm wiegt eines der neuen Packraftboote, extra gekauft für Urwaldflüsse. Aber wie sicher ist das Leichtgewicht, wenn zur Regenzeit die Pegel steigen? Was sagen unsere Freunde die Blattschneideameisen? Oder baut man sich am Ende doch lieber wieder ein Balsafloß?

Bevor es die Abenteurer Ilka Sohr und Torsten Roder vom 15. Januar bis 23. April wieder in die Ferne zieht, präsentieren sie neue Bilder und Geschichten aus den letzten beiden Reisejahren. Wo? Beim „Regenzeit- Spezial“ am Donnerstag, 12.Dezember, um 19.30 Uhr in der Boofestube Bernsdorfer Straße 68. „Es wird ein Extraabend für alle, die unsere Hilfsprojekte in Bolivien seit Jahren tatkräftig unterstützen - z.B. durch ihre Spenden an unserer Wasser-Wein-Theke während der Vorträge der Boofeabendreihe“, bemerkt Torsten und verspricht im zweiten Teil des Abends spannende Geschichten zu den Hilfsprojekten. „Zum Beispiel möchten wir Euch gern das Leben auf der Auswilderungsstation und ein paar ihrer Bewohner näher vorstellen.

Doch auch am Quiquibey hat sich viel getan. Es gibt einen eigenen Gesundheitsposten und sogar ein Notfallboot für die Trockenzeit. Doch schon allein die Materialbeschaffung wird zum Abenteuer.“ Wer weiterhin helfen möchte, dem sei gesagt, dass die Hälfte des Eintrittspreises von zehn Euro direkt in das Projekt einfließt. Da die Boofestube nur zirka 40 Zuschauer fasst, wird um Voranmeldung unter Telefon 0371-5607550 gebeten.

Wer nicht nur zuschauen, sondern selber erleben möchte, bekommt dazu beim traditionellen Winterboofen in der Huskyfarm Black Lake Lodge vom 10. bis 12. Januar an der Landstraße zwischen Geyer und Elterlein Gelegenheit (www.black-lake-lodge.de). Indianerschwitzhütte, GPS-Schatzsuche, Märchenstunde für Kinder und kleine, feine Diavorträge unterm Sternenhimmel stehen auf dem Programm. Am Lagerfeuer gibt es neben alten und neuen Reisegeschichten, Frischgeräuchertes und Kesselgulasch. Höhepunkte sind jedoch die Fahrten mit Hundewagenoder Huskyschlitten. Campingausrüstung, Schneeschuhe oder Skier muss jeder mitbringen. Ein Hauch von Nordpol mitten im Erzgebirge – besonders für Ilka und Torsten, die gleich darauf nach Brasilien reisen.

Von der Atlantikmündung den Amazonas hinauf bis Manaos führt ihre Reise im Hängemattendampfer. „Der ist für 60 Plätze ausgelegt, wird aber meist von ca. 300 Leuten belegt“, weiß Torsten aus Erfahrung und hofft einen Platz in und nicht unter der Hängematte zu finden.
Ab Manaos reisen die beiden Chemnitzer allein per Schiff gegen die Strömung weiter nach Bolivien. „Am 15. Februar müssen wir in La Paz sein, um eine norddeutsche Projektgruppe zu empfangen, die an der Urwaldtour interessiert ist und aktiv an der Tierstation sowie im medizinischen Bereich der Hilfsprojekte mitmachen möchte,“