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Expeditionsberichte

Alto Madidi

12. bis 20. Februar 2010: Rurrenabaque - Rio Tequeche - Rio Yuhama - Madidi und zurück

16 Stunden auf dem LKW für ca. 100 km - das Ende hat noch mal alles geboten. Von "Glück gehabt" über Abenteuer, vollem Körpereinsatz Einiger, entnervtem Kopfschütteln bis hin zu ungläubigem Grinsen. Aber von vorn.

Melvin hat die "Einkaufsliste" geschrieben. 10 Tage sind eine lange Zeit, dem entsprechend üppig und typisch bolivianisch ist unser Einkauf. Wichtigste Grundnahrungsmittel neben Reis und Maggiwürfeln: Cocablätter und Casinozigaretten - und davon möglichst viel. Auch der 8- Liter-Kanister Speiseöl darf natürlich nicht fehlen. 6:00 Uhr wollen wir uns an der Fähre treffen. Pepe, der deutsche Freiwillige der CIBA, schafft`s mit nur 15 Minuten Verspätung. 6:30 Uhr fehlt nur noch Melvin`s Adjudante. Der kaufe gerade noch seine letzten Ausrüstungsgegenstände. Schlussendlich bringt es einen Typen mit Sombrero um die Ecke gedreht, an den Füßen nagelneue Surfschuhe. Unheimlich praktisch für täglich 6 Stunden Urwaldtrekking mit schwerem Rucksack und kniffligen Flussquerungen. Martin heißt er und hat augenscheinlich bis gerade eben seinen Vorschuss versoffen. Immerhin verpasst er wegen uns den Karneval! Auf der anderen Uferseite des Beni in San Buena kaufen wir Billetes für den Minibus für die 100 km lange Fahrt auf der Urwaldpiste in Richtung Ixiamas. Natürlich fährt der erst los, wenn alle Plätze belegt sind und in bolivianischen Minibussen gibt's ne Menge Plätze. Kurioserweise ändert sich die Anzahl der noch fehlenden Mitfahrer ständig. Egal, als wir dann endlich "on the road" sind, geht's natürlich erstmal zur Tankstelle - es fehlt noch Luft in den Reifen und, und, und ...

Die Straße nach Ixiamas wird von unzähligen größeren und kleineren Flüssen gekreuzt. Über die wenigsten führen Brücken, dem entsprechend spannend wird's zur Regenzeit. Hin und wieder wird der Innenraum unseres Micros während einer Flussquerung geflutet. Sind vielleicht Martins Surfschuhe doch ganz praktisch? Gerade gestern hatte es den ganzen Tag gegossen wie aus Eimern. Wir wissen, dass die brenzligen Flüsse erst noch kommen und halten bei jeder Durchfahrt die Luft an. In einer besonders tiefen Furt steht ein Jeep bis zu den Fenstern mitten im Fluss und blockiert die Durchfahrt. Der Fahrer hat mit Hilfe eines Motorradfahrers bereits eine schwere, rostige Abschleppkette besorgt. Kraft ihrer Wassersuppe versuchen nun die anwesenden Seniores samt Torsten die Karre an der Kette aus dem reißenden Wasser zu ziehen. Ich mache Fotoserien und denk an das russische Märchen vom Rübchen. Versuch gescheitert! Aber es naht ein LKW. Der rettet den Jeep und auch uns - wenn auch widerstrebend. Verständlicherweise will unser Minibusfahrer eine Flussquerung gar nicht erst versuchen. Er fragt den LKW-Fahrer, ob er uns nicht mitnehmen könne. Für die schweren LKWs sind die Flüsse kein Problem, jedenfalls meistens. "Nein!", sagt der Typ - er wäre voll beladen mit Tomaten. Nun erkennt man einen leeren LKW aber schon am Geklapper. Als Melvin einen Blick ins Innere wirft, fürchten sich da gerade mal 10 Tomatenkisten auf der Ladefläche. So ein A?! Na wenigstens hat er jetzt ein Einsehen und wir dürfen alle umsteigen. Am Rio Tequeche werfen wir unseren Krempel über die Reling, strecken den durchgeschüttelten Körper - wir sind da.

Jetzt kommt der Teil mit dem Umpacken. Die Lebensmittel werden auf alle verteilt. Martin ist inzwischen auch nüchtern, hat aber natürlich keinen großen Rucksack. Wir sind gespannt. In einen großen Reissack werden an entsprechender Stelle Löcher geschnitten. Aus einer Jeans und Rindenfasern werden "1 A" - Rucksackträger improvisiert. Dann rennt er los mit wirklich schwerer Last und Surfschuhen. Respekt! Das erste wilde Tier erspähen wir noch vor dem Start. Ein Ameisenbär schmaust neben uns in den Bäumen. Heute kommen wir nicht mehr weit. Eine Querung des Rio Tequeche wäre heute lebensmüde. Argwöhnisch beäugen wir den Boden unseres Nachtplatzes. Zweimal haben uns hier schon Blattschneideameisen Zelt, Poncho und Rucksack über Nacht zerfressen. Aber im Moment ist die Luft rein. Aus starken Ästen und einer großen Plastikplane entsteht ein Zeltdach. Darunter werden die Moskitonetze für Melvin, Martin und Pepe aufgespannt. Wir haben unser kleines Zelt dabei. Komisch, noch vor 2 Wochen stand es im Schneesturm im Erzgebirge und nun hier mitten im Urwald!

Nachts bitten wir traditionell bei Kerzenschein Pacha Mama, die Mutter Erde, um ihren Segen für die Tour. Cocablätter und Chamaira-Rinde werden in eine kleine Vertiefung gelegt, davor werden 2 brennende Zigaretten in die Erde gesteckt. Ceibo, der 98%-ige Alkohol, wird mit gemurmelten Bitten in alle 4 Himmelsrichtungen versprengt. Pacha Mama akzeptiert unser Opfer, saugt den Alkohol auf und raucht die Zigaretten bis zum Filter.

Die Blattschneideameisen verschonen unser Zelt und der Rio sinkt etwas über Nacht. Die nächsten Tage bleibt der Fluss unser Weg. Das braune Wasser reicht uns am Anfang immer wieder bis über die Hüfte. Am Grund hört man die Steine übers Geröll rollen. Die Füße tasten sich vorwärts. Der Körper stemmt sich mit den schweren Rucksäcken gegen die starke Strömung. Sogar Melvin strauchelt 1 - 2 mal. Ab Tagesmitte lassen meine Kräfte nach. Die Hitze, die vielen Kilos auf dem Rücken und die Kraft des Wassers fordern ihren Tribut. Immerhin war meine letzte sportliche Aktivität Skilanglauf bei Minusgraden. Ich bin vollkommen durchgeschwitzt, mein Hemd kann man auswringen. Die Männer übernehmen meine Kraxe bei den nächsten beiden Flussquerungen. Auch die Kraxeleien am felsigen Flussufer zehren. Ich hab mich überschätzt. Bei der nächsten Pause gebe ich bereitwillig meine 8 Kilo Reis ab und nehme die leichteren Kekse. Ich werfe mich mit samt den Klamotten in den Fluss und trinke und trinke. Nach einer langen Pause geht's dann eindeutig besser. Alle sind froh, als wir gegen 17:00 Uhr endlich die Rucksäcke absetzten können. Aber nun wird's ja von Tag zu Tag leichter. Das Essen wird auch weniger?

Um ins Quellgebiet des Madidi-Flusses zu kommen, müssen wir nach einigen Flusstagen über einen Pass - bedeutet 2 Tage quer durch den Wald den verborgenen Pfad suchen. Es wird mir immer ein Rätsel bleiben, wie Melvin sich hier orientiert. An Hand abgeschlagener "Bäumchen" findet er immer wieder die alte, selten begangene Route. Obwohl wir inzwischen eine flinke Truppe sind, kommen wir oft nur mühsam voran. Wurzeln, Ranken, im Grün versteckte glitschige Steine bilden eine Stolperfalle nach der anderen. Dann wieder Weg suchen oder quer liegende Bäume mit mächtigen Wurzelballen, dicken Stämmen und riesigen Ästen fordern wuchtige Machetenschläge. Im deutschen Wald könnte man ja drum herum laufen. Auf dem Abstieg vom Pass tritt in einem kleinen Bachtal unvermittelt ein Tapir aus dem Gebüsch. Vollkommen gebannt bleiben wir stehen und staunen. Meine kleine Knipse erwischt gerade mal noch den üppigen Hintern. Dann ist der Glücksmoment vorbei und wir sind wieder alleine. Diese Tierbegegnungen sind wirklich reiner Zufall und reines Glück. Einige Zeit später wackeln über uns die Äste und wir hören eindeutiges Gekreische - Spinnenaffen. Aber nicht nur eine, sondern gleich mehrere Affenbanden lassen sich's in den umliegenden Bäumen schmecken. Wir setzen uns auf den Hosenboden und genießen. Die eleganten Sprünge werden immer gewagter. Ein paar Halbstarke scheinen uns Grimassen zu schneiden. Wir beobachten Mütter mit ihren Babys auf dem Rücken. Ewig könnten wir so sitzen und staunen. Wir sind angekommen!

Die Sandbänke sind übersät mit Tierspuren: Hotschis, Rehwild, Alligatoren, immer wieder Tapire und sogar Ozelot- und Jaguarspuren finden wir. Mit jedem Abdruck wächst die Hoffnung. Bei jedem Rascheln späht man sehnsüchtig ins dichte Unterholz. In den Baumwipfeln balgen sich krakeelende Aras. Tukane flattern von Ast zu Ast. Eisvögel schwirren die Böschung entlang. Winzige Kolibris surren um Blütenkelche. Bizarr geformte Insekten, fantastisch gefärbte Schmetterlinge und Raupen verleiten immer wieder zum stehen bleiben. Es ist, als ob das Leben aus den Nähten platzt. Die nächsten 2 oder 3 Nächte werden wir am selben Platz direkt am Rio Madidi schlafen, Tiere beobachten (hoffentlich) und fischen. Hierher verirren sich nur ganz selten Menschen. Obwohl das Wasser sehr trüb ist, haben wir echtes Anglerglück. Auch wenn der erste Fang ein richtig großer Stachelrochen ist. Er darf zurück in den Fluss, ohne dass ihm - wie bei vielen Einheimischen üblich - vorher der Schwanz mit dem Stachel abgeschlagen wird. Manche Fische sind so groß und kräftig, dass die Angelsehne tiefe Striemen und sogar Schnittwunden an den Händen hinterlässt. Das Handwerkszeug besteht nur aus einem Haken (groß), Draht, Sehne und einem Holzstück zum Aufwickeln. Dazu benötigt man eine gute Wurfhand, etwas Geduld und Leidensfähigkeit oder viel Insektenschutzmittel. Auf jedem Zentimeter Flussufer wimmelt es nur so von stechlustigen Sandfliegen.

Wir speisen die nächsten Tage wie die Fürsten. Es gibt frittierten Fisch, Fisch über Nacht im Blatt gebacken, Fisch in Bambus gegrillt, Fisch geräuchert, Fischfrikassee, Fisch gedünstet. Mit dem Wetter haben wir am Madidi Glück. Es regnet fast immer nur nachts. Dann lümmeln wir gemütlich bei Kerzenschein unter der Plane, erzählen Geschichten oder reden über das Leben in Bolivien und Deutschland. Wir liegen schon längst unterm Moskitonetz, als es im Wald zu Knacken beginnt. Melvin hatte heute früh, quasi beim Morgengeschäft, Tapir-Besuch. Also denken wir uns nichts dabei sondern kichern bei dem Gedanken an seine morgendliche Begegnung vor uns hin. Dann knallt es. Das ist kein Tier! Als das Krachen und Prasseln beginnt, stürzt Torte bereits aus dem Zelt. Für einen kurzen Moment ist die Angst vom Februar 2008 wieder voll da. Man wird sich plötzlich bewusst, dass so was immer wieder passieren kann. Auch Melvin ist sofort ins Freie gestürzt. Er weiß genau, woran wir denken. Aber diesmal war es nur ein riesiger Ast, kein kompletter Urwaldriese und die Entfernung ist wesentlich größer. Trotzdem, für einen kurzen Moment war alles wieder da?

Als wir den Rückweg zur Strasse antreten müssen, sind wir hin- und hergerissen. Eigentlich müsste man bleiben und doch wieder mit dem Balsafloß weiter den Fluss hinunter paddeln. Andererseits warten in Rurrenabaque die Vorbereitungsarbeiten für die Medizintour am Quiquibey. Schweren Herzens machen wir uns auf den Rückweg. Nicht nur wegen der geschrumpften Vorräte ist der irgendwie viel einfacher und schneller. Der Tequeche führt weniger Wasser, so dass die Querungen lange nicht mehr so anstrengend sind. Ausgerechnet am letzten Tag verabschieden sich meine geliebten Trekkingschuhe. Die Sohle rechts ist zur Hälfte abgeleimt. Vor mir liegen noch 4 Stunden Kletterei über glitschige Felsen und zahlreiche Querungen im stark strömenden Wasser. Wir versuchen`s zuerst mit Tape - aber das Zeug hält auf den nassen Schuhen nicht. Schließlich greifen wir auf die bewährte Angelsehne zurück. Damit hatte Melvin schon die Gummisohle der Lowa-Wanderschuhe von Pepe genäht! Vorgestochen wurden die Löcher für die Angelsehne mit der Nagelschere. Die Nadel haben wir aus solch einem Schlüssel, wie er immer an den Corned-Beef-Dosen dranklebt (zum Aufdrehen der Konserve), improvisiert, angeschliffen an Flusssteinen. Es war direkt die Schuhspitze und hat gehalten! Diesmal spannen wir die Sehne netzartig um den Vorderschuh. So schnappt die Sohle nur noch ein klein wenig und überlebt bis zur Strasse.

Ja, da war sie wieder, die Schlammpiste zwischen Ixiamas und Rurrenabaque. Wir setzen auf einen LKW. Unser Wunsch wird erfüllt. Langsam holpert nach einer viertel Stunde ein bis fast zur Reling mit schweren Holzbrettern beladener Truck heran - und lässt uns aufsteigen. Genial, wir haben den bestmöglichen Ausblick, liegen dabei bequem auf unseren Isomatten und der Fahrtwind kühlt angenehm. Flussquerungen, an denen Minibusse scheitern, sind für unser Volvo-F12-Kraftpaket ein Kinderspiel. Bis eine der Furtdurchfahrten eine ziemlich steile Ausfahrt hat. Die Räder drehen durch im tiefen Schlamm, es qualmt. Erst mal gucken und wichtig rumlabern. In Bolivien sehen übrigens alle Chauffeure - egal ob Bus oder LKW - gleich aus, nämlich wie Dirk Bach. Die haben Bäuche kann ich euch sagen! Deshalb sind sie auch froh, dass sie ihre Frau und die Passagiere mit haben zum arbeiten. Mit den bloßen Händen kratzen wir trockene Erde vom Fahrbahnrand und werfen sie vor die Räder. Es ist ja auch wirklich zu abwegig, dass ein Berufskraftfahrer in Anbetracht bolivianischer Straßenverhältnisse eine Schaufel, Hacke oder womöglich noch ein Stahlseil zum Anschleppen dabei hat. Da wirst du blöde! Hunderte Hände voll Dreck und einige Fehlversuche später schaffen wir`s tatsächlich. Alle schwitzen wie die Tiere außer "el Chauffeur". Für Abwechslung sorgt als nächstes ein geplatzter Reifen. Aber - oha - wir haben nicht nur einen Ersatzreifen dabei, er ist auch noch ganz und hat Luft! Die letzten beiden Fahrer am Straßenrand waren nicht so clever. Beim Wechsel des sauschweren verschlammten Reifens hält "el chauffeur" wenigstens die Taschenlampe. Inzwischen ist es 22:00 Uhr (16:00 Uhr sind wir aufgestiegen). Ca. 50 Kilometer haben wir schon weg. Noch mal soviel sind es bis Rurre - Endspurt mit 15 - 20 km/h. Die Spurrillen im Schlamm sind teilweise halb so tief wie unser LKW hoch. Das Schaukeln schläfert uns trotzdem nach und nach ein. Nur Torsten und Martin sitzen cocakauend auf dem Führerhaus. Dann plötzlich wieder durchdrehende Reifen, Qualm und Motor aus. Es muss gegen 2:00 Uhr sein. Quer über die Strasse läuft ein ca. 1,5 m hoher Betontunnel, noch nicht vergraben. Er ist bereits wieder so verstopft, dass sich links und rechts davon - quasi in der Umgehung - kleine Teiche mit viel Schlamm gebildet haben. Die rechte Seite ist bereits durch einen glücklosen Truck versperrt, er hat aufgegeben. Die Antriebswelle ist zerbrochen. Schnarchen dringt aus der Fahrerkabine. Die rechte Seite verstopfen nun wir. Der LKW ist so schwer, der Schlamm so weich, dass bergab die Räder durchdrehen! Der dicke Fahrer steigt wieder aus und guckt. Vor uns steht einer der glücklicheren Fahrer mit seinem nicht ganz so voll beladenen Truck (er ist also auch intelligenter). Wenn man jetzt eine Stahlseil oder eine Kette hätte? Und guck mal einer an - plötzlich hat unser Fahrer doch ein Stahlseil. Er war am Nachmittag nur zu faul es rauszuholen. So ein A?! Torsten und Melvin liegen mit der Taschenlampe im Schlamm und klauben das Stahlseil aus dem völlig verdreckten Fahrgestell. Der andere LKW-Fahrer erklärt sich sogar bereit uns wirklich zu helfen. Aber der Versuch schlägt immer wieder fehl. Nun stecken wir bis zur Achse, den Blattfedern und noch tiefer drin. Da hilft nur frei graben. Aber womit? Wenn "el Chauffeur" jetzt plötzlich auch noch einen Schaufel hat, hau ich ihm das Ding erstmal vor seinen fetten Wanst. Hat er zu seinem Glück nicht. Die Jungs beginnen - beleuchtet von "el chauffeur" - mit der Machete zu "schachten". Der andere Fahrer sieht ? Stunde lang zu. Er hat versprochen, es noch mal zu versuchen. Auf einmal geht er zu seinem LKW, lässt den Motor an und will einfach losfahren! Torsten kalkuliert in Sekundenschnelle unsere Chancen auf Erfolg, taxiert unseren unfähigen faulen Fahrer und lässt die Machete fallen. Wir werfen ruck-zuck unsere Rucksäcke über die Reling und rennen wie die Verrückten zum anderen Fahrer. Der ist zwar auch ein A?, weil er uns da stehen lassen wollte. Aber er ist ein A?, der weiter fahren kann. Jeder Bolivianer würde es genauso machen wie wir. 6:00 Uhr morgens hocken wir völlig fertig auf der Fähre über den Benifluss. 16 Stunden LKW für 100 km. 16 Stunden bolivianisches Lebensgefühl vom Feinsten - nicht ohne echte Situationskomik - haben der Dschungeltour einen krönenden Abschluss beschert. !Todo es possibile - nada es seguro en Bolivia! Alles ist möglich - nichts ist sicher in Bolivien!